Scheinheiliges Verhalten der Kassen

Zum Artikel "Streit um PSA-Test für Prostata-Krebs" (28.1.):

Als Betroffener kann ich nur sagen, dass das Verhalten der Krankenkassen, die Kosten von ca. 20 € für den PSA-Test nicht zu übernehmen, nicht nachvollziehbar ist. Es wird argumentiert, dass der PSA-Wert kein sicherer Krebsnachweis sei, weil manche Karzinome kein PSA erzeugen und manch hoher PSA-Wert ohne Karzinom vorkommen kann. Ferner sollte man 3 Tage vor dem Test Radfahren und Sex vermeiden, um das Ergebnis nicht zu verfälschen, was im Vorfeld abgeklärt werden könnte. Stimmt alles, aber wesentlich unsicherer ist die Vorsorgeuntersuchung durch Abtasten, welche die Kasse paradoxerweise übernimmt.

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