Tierischer Räuber

Zum Artikel „Warum Waschbären ein Heim bekommen“ (11.11.):

In meiner früheren hessischen Heimat im Vogelsberg-Kreis sind die Waschbären eine regelrechte Plage. In manchen Orten können keine Kirschen oder Pflaumen mehr geerntet werden, da die Waschbären den Besitzern zuvorkommen. Ganz ärgerlich ist der Einfluss auf die Vogelwelt! Der gute Kletterer räubert alle nur denkbaren Vogelnester und das nicht nur In Bäumen und Büschen, sondern auch von Bodenbrütern. Wenn sogenannte Naturschützer Waschbärgehege finanziell unterstützen, dann kann ich nur sagen: Sie wissen nicht, was sie tun! Die Tiere haben eine beneidenswerte Vermehrungsrate. Aus zehn Waschbären – wie geplant – werden bei nur vier Weibchen im Folgejahr mindest 25! Solch süße Tierchen kann man als Tierschützer doch nicht töten. Wie andernorts werden sie unbemerkt und ungewollt aus dem Gehege flüchten. Die Tiere sind ausschließlich nachtaktiv. Wer sich auskennt, findet die unverwechselbaren Fußabdrücke und sonstige Hinterlassenschaften. Ich kann nur jede Genehmigungsbehörde eindringlich bitten, solche sicherlich gut gemeinten Anlagen nicht zu genehmigen.

Philipp Frank, 97488 Stadtlauringen

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