Vorbildcharakter, der allerhöchste Achtung verdient

Zum Artikel "Immer wieder gegen den Strom" (14.9.):

Gerd Müller (CSU) ist seit seinem Amtsantritt 2013 als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu einem Minister geworden, dessen Vorbildcharakter allerhöchste Achtung verdient. Im Gegensatz zu seinen Ministerkollegen/innen Horst Seehofer, Andreas Scheuer, Julia Klöckner, Anja Karliczek, deren Parteinamen-Attribut „christlich“ völlig verfehlt ist, abgesehen von den minderen fachlichen Qualitäten, ragt Gerd Müller mit seinem enormen fachlichen Wissen und von einem christlichen Leitbild geprägten Tatendrang wie ein  Leuchtturm hervor. Nun, gerade 65 Jahre geworden, verkündet er, dass er 2021 nicht mehr antreten wird. Er möchte Jüngeren nun sein Aufgabenfeld überlassen. Es ist anzunehmen, dass er auch von den Widerständen seiner politischen Amtskollegen frustriert ist. Wir haben in den letzten Jahren sowohl im Bundestag als auch im Landesparlament in Bayern die Zunahme von Seniorinnen und Senioren erleben müssen, die sich an ihr Amt klammerten, im festen Glauben, unersetzlich zu sein und sich wohlfühlten in den warmen Decken ihrer Amtsmacht. Ich danke Herrn Müller für seine christlich geprägte politische Tätigkeit und wünsche ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute.

József Bogár, 97074 Würzburg

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