Wann wachen Politik und Industrie endlich auf?

Zum Artikel „Wasserstoff wird zum Energiespeicher der Zukunft“ (16.11.):

Am Ende des Artikels wird mit Recht gefordert, die „Dominanz der Etablierten des Energiesektors zu durchbrechen und dann den Wasserstoff an die Position zu bringen, wo er hingehört.“ Nämlich vor den anderen Antriebsstoffen Benzin, Diesel und Strom. Wasserstoff hat Vorzüge – wie erwähnt, die andere nicht oder nur teilweise haben: Keine Umweltbelastung, unbeschränkt verfügbar, Gasleitungen und Tankstellen können mitbenutzt werden, Speicherung in Öl ohne Transportrisiko, große Reichweite. Überwindbar sind hohe Entwicklungskosten und Verwendung von seltenen Rohstoffen wie Platin. Mit kühnem Schwung kann der erforderliche höhere Stromverbrauch dort rekrutiert werden, wo Wind und Sonne reichlich angeboten werden – zum Beispiel in Afrika. Brauchen wir als Zwischenstation noch die E-Mobilität? Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass diese insgesamt umweltschädlicher ist als Benzin und Diesel. Also volle Kraft voraus für die Entwicklung von Wasserstoff. Die vorhandenen, klassischen Zulieferbetriebe müssen in der Zwischenzeit nicht abgebaut werden mit enormem Verlust an Arbeitsplätzen. Wann wachen Politik und Industrie endlich auf?

Wolfgang Fley, 97084 Würzburg

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