Zu einem solchen Betrug gehören immer zwei

Und wieder ist es passiert. Da ist ein Betrüger am Telefon, der Menschen um ihr Erspartes bringen will, die sich offensichtlich betrügen lassen wollen. Denn zu einem solchen Betrug gehören immer zwei: der Betrüger und der Betrogene. Wie aber kommt es dazu, dass sich immer wieder Menschen betrügen lassen wollen? Sie legen ihr „Erspartes“ in einer Tüte vor das Haus. Ja, geht?s wirklich noch? Dass ganze Geld einfach vor die Türe legen! Warum? In diesem Fall wird es abgeholt durch die „Polizei“, die in einem Mercedes vorfährt und bekleidet ist „mit einer schwarzen Jacke mit grauer Kapuze“. Das Kennzeichen des Mercedes wird dabei sicherheitshalber gar nicht angeschaut. Und klug, wie Bankangestellte sind, hat man auch gar keine Gedanken darauf verschwendet, dass ein Bankkunde sein Konto leer räumt („Fünfstellig“ heißt ja mindestens 10 000). Nachfragen ist ja verboten. Datenschutz! So viel Geld ist auch immer da, der Kunde kann es sofort mitnehmen. Ja, was soll dann die echte Polizei in einem solchen gedankenlosen oder auch hirnlosen Fall noch tun? Immer wieder sind doch die warnenden Hinweise von Polizei und Medien zu lesen, auf solche telefonischen Anrufe nicht Geld oder anderes Vermögen völlig gedankenlos vor die Türe zu legen oder einem völlig wildfremden Menschen in die Hand zu drücken.

József Bogár, 97074 Würzburg

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