Scheurings Wort zum Samstag: Geist und Körperhaltung

Jeder zweite Beschäftigte in Deutschland nimmt während der Arbeit oft ungesunde Körperhaltungen ein. Das geht aus einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes hervor. Zu den ungünstigen Körperhaltungen zählen unter anderem lang anhaltendes Sitzen sowie das Arbeiten in beengten Verhältnissen, im Stehen oder auf den Knien. Doch das ist noch längst nicht alles. Manche Beschäftigte haben es sich angewöhnt, zu buckeln, was auf Dauer zu Rückgratverkrümmungen führt. Wer gleichzeitig nach oben buckelt und nach unten tritt, riskiert zudem dauerhafte Haltungsschäden. Mitarbeiter, die zu allem, was man ihnen sagt, mit dem Kopf nicken, müssen mit vorzeitigem Verschleiß der Halswirbelsäule rechnen. Es gibt auch Beschäftigte, die sich seitlich an der Arbeit vorbeidrücken, was zu Quetschungen und schlimmstenfalls zu einer ausgerenkten Hüfte führen kann. Bei Kollegen, die sich ständig selbst auf die Schulter klopfen, besteht dagegen die Gefahr des Muskelkrampfs bis hin zum Sehnenriss. Wer bei der Konfrontation mit neuen Aufgaben und Anweisungen in Duldungsstarre verfällt, muss langfristig mit einer empfindlichen Einschränkung des Bewegungsapparats rechnen. Kriecher schaden durch ihre ungesunde Körperhaltung massiv Ellenbogen und Kniegelenken. Mediziner empfehlen daher, auf das Kriechen zu verzichten und bei Bedarf lieber zu schleimen. Gewarnt wird in jedem Fall davor, Vorgesetzten allzu oft in den Hintern zu kriechen: Wer da einmal feststeckt, findet oft kaum noch eine Möglichkeit, aus dieser ungünstigen Position wieder herauszufinden.

Rückblick

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