Unterm Strich: Warnende Zeichen am Firmament

Auch wenn Markus Söder gemäß der jüngsten Fernsehaufnahmen wohl einen Friseurtermin ergattert hatte und damit ein Zeichen der Hoffnung setzt, dass es eine Zukunft gibt, für die schön zu machen sich lohnt: Nach allem, was wir derzeit mitbekommen, gibt es Vorboten dafür, dass es ganz anders kommen könnte. Auf Island zum Beispiel hat sich der Fagradalsfjall aus seinem starren, mehr als jeder Lockdown beengenden Korsett befreit und spuckt bedrohliche Lava-Fontänen in den Nachthimmel. Menschen, die solche Zeichen zu deuten wissen, spüren, dass der Planet nicht mehr in Ketten liegen will, dass der innere Druck zur Entladung zwingt. Auch woanders werden warnende Zeichen ans Firmament geschrieben. „2001 FO32“ ist ungewöhnlich nahe am Blauen Planeten vorbeigeschrammt. Einen Durchmesser von mehreren Hundert Metern besitzt der Asteroid. Ganze zwei Millionen Kilometer haben gefehlt, und das Ungetüm wäre womöglich mitten auf eine Querdenker-Demo gestürzt. Haarscharf für astronomische Verhältnisse. An welchem Funken der Hoffnung richten wir uns aber wieder auf? Der Funke kommt aus dem Weißen Haus. Dort war der „First Dog“ der Familie Biden, der Schäferhund Major, verbannt worden, weil er zugebissen hatte. Natürlich ist das eine Ungleichbehandlung zu Donald Trump, der viel größere Bisswunden hinterlassen hat. Nun bekommt das Tier, also Major, eine zweite Chance, nachdem er eine Hundeschule absolviert hat. Major hat gelernt, seinem inneren Druck nicht nachzugeben. Ein Vorbild fürwahr in diesen angespannten Zeiten.

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