Unterm Strich: Zu späte Freude

Was der März bringt? Hier vorab die Schlagzeilen. Nach dem lange ersehnten Friseur-Besuch sieht man endlich wieder etwas – vor allem die vielen Probleme. Das Motto zum Weltfrauentag am 8. März lautet: Männer können tun und lassen – was ihre Frauen wollen. Lange hat's gedauert: Sehnsuchtsforscher wird endlich als Beruf anerkannt. Zum Satz des Monats gewählt wird: „Im Schatten ist es doch noch ganz schön frisch!“ Wegen Diskriminierung wird ab sofort das Wort „Muttermilch“ verboten und durch den Begriff „Mütter/Väter:Innen-Milch“ ersetzt. Laut einer Umfrage tanzen über 50 Prozent der Deutschen – vor allem aus der Reihe. Erste Erkenntnis des Monats: Manchmal kommt einem das Leben dazwischen. Zum Versprecher des Monats gewählt wird: Freu Dich bloß nicht zu spät! Mitte des Monats ist nicht mehr sicher, ob nach der Landung von Roboter „Perseverance“ der Mars womöglich doch mobil macht. In Deutschland öffnen ebenfalls Mitte des Monats wieder alle Schulen – allerdings nur für einen Tag und auch nur mal eben zum Lüften. Schöner Marketing-Gag: In jedem siebten Überraschungsei soll ab sofort eine Impfdosis versteckt werden – falls Karl Lauterbach nichts dagegen hat. Zum Wort des Monats gewählt wird: Angrillen. Knapp dahinter folgen Gartenmarkt, Sonnenwende und Zwiebellook. Der Geburtstag des Monats ist schmackhaft: Die Weißwurst wird 164 Jahre alt. Zweite Erkenntnis des Monats: Manche sind eindeutig zu jung, um wirklich alt zu sein. Ungeklärt bleibt auch im März, wie hoch eigentlich der springende Punkt hüpfen kann.

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Frank Weichhan
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Diskriminierung
Frauen
Karl Lauterbach
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Unterm Strich
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