Unterm Strich: Ein Gate kommt selten allein

Eine Sprachwissenschaftler-Jury hat die Silbe „gate“, die etwa im Wort Handygate – dem Skandal um das abgehörte Mobiltelefon der Bundeskanzlerin – auftaucht, zum Anglizismus des Jahres gekürt.
Eine Sprachwissenschaftler-Jury hat die Silbe „gate“, die etwa im Wort Handygate – dem Skandal um das abgehörte Mobiltelefon der Bundeskanzlerin – auftaucht, zum Anglizismus des Jahres gekürt. Seit dem Watergate-Skandal, der US-Präsident Richard Nixon 1974 zum Rücktritt zwang, wird das Anhängsel „gate“ gern benutzt, um Affären sprachlich aufzupeppen oder um Nichtigkeiten zum Skandal aufzublasen. So gab es in den USA nach Watergate etwa Monicagate oder Nipplegate.
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