Unterm Strich: Große Freiheit Nr. 8

Joachim Gaucks zentrales Thema ist die Freiheit. Als Bundespräsident wird er den Freiheitsgedanken in den Mittelpunkt seines Wirkens rücken. Gauck nennt sich selbst einen „Liebhaber der Freiheit“, sein neuestes Buch heißt logischerweise „Freiheit“. Der Amtssitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue, ist als frei stehendes Haus für Gaucks freiheitliches Wirken schon mal bestens geeignet. Gauck ist ein Meister der freien Rede sowie ein leidenschaftlicher Verteidiger der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, der freien Marktwirtschaft, der freien Willensentscheidung und wohl auch des Freibads, der Freigehege im Zoo und der Freikörperkultur. Gauck wird an der Devise „Freie Fahrt für freie Bürger“ nicht rütteln und das Bekenntnis „Die Freiheit nehm ich mir“ (Visa) nach Kräften unterstützen. Um der Freiheit willen wird Gauck auch fordern, auf Baustellen mehr Freimaurer zu beschäftigen. Beim Thema Freiheit kennt Gauck keine Kompromisse. Müsste er sich zwischen dem Tanzclub „Kleine Freiheit“ in Osnabrück und der „Großen Freiheit Nr. 7“ auf der Hamburger Reeperbahn entscheiden, gäbe er gewiss der Großen Freiheit den Vorzug. In allen Bereichen des Lebens muss der Freiheit zu ihrem Recht verholfen werden. Gauck will sich während seiner Amtszeit daher nicht nur für Gedankenfreiheit, sondern auch für mehr Beinfreiheit einsetzen – im Flugzeug und in der Bahn. Vielleicht wird Gauck als Bundespräsident sogar die Bundfaltenhose wieder populär machen, weil diese im Schritt einfach mehr Freiheit gewährt. Um die Idee der Freiheit muss uns also in unserem Lande nicht bange sein.

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