Wiesbaden

2,4 Millionen Kinder in Deutschland von Armut gefährdet

Kinderarmut
Die Zahl der von Armut gefährdeten Kinder ist leicht gesunken, bei von Gewalt und Vernachlässigung gefährdeten gibt es jedoch einen Anstieg. Foto: Christian Charisius/dpa

Die Gefahr von Kinderarmut in Deutschland ist leicht zurückgegangen. Zugleich waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts aber mehr Kinder und Jugendliche von Gewalt oder Vernachlässigung bedroht.

2018 sank die Zahl der unter 18-Jährigen, die hierzulande von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet ist, auf 2,4 Millionen - das waren sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Wie die Behörde in Wiesbaden weiter mitteilte, konnten sich auch wieder mehr Haushalte mit Kindern eine einwöchige Urlaubsreise leisten. Gaben 2017 noch 15,5 Prozent der Menschen an, dass das finanziell nicht möglich sei, waren es ein Jahr später nur noch 13,4 Prozent.

Allerdings sind den Angaben zufolge mehr junge Menschen von Gewalt oder Vernachlässigung bedroht. So stellten die Jugendämter bei rund 50.400 Kindern und Jugendlichen diesbezüglich eine Kindeswohlgefährdung fest, das sind 10 Prozent mehr als 2017.

Schlagworte

  • dpa
  • Armut
  • Armut bei Kindern
  • Bundesbehörden und Bundesämter (Deutschland)
  • Jugendämter
  • Kinder und Jugendliche
  • Soziale Ausgrenzung
  • Statistisches Bundesamt
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
3 3
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!