Genf

72 Leichen nach Bootsunglück geborgen

Weiterhin sterben Flüchtlinge im Mittelmeer. Die Uno fordert die Europäer zum Umdenken bei der Rettung von Menschen auf. Die Situation für Flüchtlinge in Libyen sei unhaltbar.
Verlassenes Schlauchboot
Verlassenes Schlauchboot im Mittelmeer. Foto: Fabian Heinz/Sea-Eye/Symbol
Bei einem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der tunesischen Küste sind 72 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt seien 82 Menschen vermisst worden, teilte der Leiter des Tunesischen Roten Halbmondes in Medenine, Mongi Slim, mit. Die tunesische Küstenwache habe Dutzende Leichen aus dem Mittelmeer geborgen, zwei Leichen seien an der Küste angespült worden. Frustriert über die Flüchtlingspolitik im Mittelmeer haben die Vereinten Nationen erneut dringend an die europäischen Regierungen appelliert, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Statt über die Verteilung von geretteten Migranten zu streiten und Schiffen mit ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen