Kabul/Berlin

Aus Deutschland abgeschobener Afghane erhängt sich in Kabul

23 Jahre war er alt. Acht Jahre lang soll er in Deutschland gelebt haben. Jetzt ist er tot. Er war einer der 69 Afghanen, über die Innenminister Horst Seehofer noch gescherzt hatte.
Abschiebung nach Afghanistan
Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug auf dem Flughafen München. Foto: Matthias Balk/Symbol
Ein vor einer Woche aus Deutschland abgeschobener afghanischer Asylbewerber hat sich nach seiner Rückkehr erhängt. Er sei am Dienstag in einer von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zur Verfügung gestellten vorübergehenden Unterkunft in Kabul aufgefunden worden, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter des Flüchtlingsministeriums in Kabul der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann aus der nordafghanischen Provinz Balkh sei 23 Jahre alt gewesen und habe acht Jahre lang in Deutschland gelebt. Wegen Diebstahl und Körperverletzung verurteilt Nach Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) und aus dem ...
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