Fukushima

Bergung von Brennstäben in Fukushima hat begonnen

Vor gut acht Jahren löste der Super-Gau in Fukushima weltweit Angst und Schrecken aus. Inzwischen ist Fukushima aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch die Bergungsarbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen. Nun sollen mit vierjähriger Verspätung die Brennstäben geborgen werden.
Abe in Fukushima
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe besucht das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, um die Wiederaufbauarbeiten nach der Katastrophe im Jahr 2011 zu inspizieren. Foto: Kyodo News/AP
Gut acht Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat der Betreiber erstmals mit der Bergung von Brennstäben aus einem der zerstörten Unglücksreaktoren begonnen. Wie der Konzern Tepco am Montag bekanntgab, sollen zunächst sieben unbenutzte Brennstäbe aus dem Abklingbecken des Reaktors 3 herausgeholt werden. Dort lagern insgesamt 566 abgebrannte sowie unbenutzte Brennstäbe. Die Reaktoren 1 bis 3 waren am 11. März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis zerstört worden, es kam zu Kernschmelzen. Wegen der radioaktiven Strahlung mussten damals rund 160 000 Anwohner fliehen. Noch immer ...
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