Istanbul

Can Dündar kritisiert nach Haftbefehl „neue Hexenjagd”

Die türkische Regierung will wissen, wer hinter den Massenprotesten von 2013 steckte. Im Visier: der in Deutschland im Exil lebende Ex-Chef der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet”, Can Dündar.
Can Dündar
Der türkische Journalist Can Dündar, Ex-Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet” auf der Frankfurter Buchmesse. Foto: Arne Dedert/Archiv
Der in Deutschland lebende Ex-Chef der türkischen regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet” kritisiert nach einem weiteren Haftbefehl gegen ihn eine „neue Hexenjagd” der Regierung. Ein Istanbuler Gericht hat das Dokument in der Nacht auf Donnerstag ausgestellt. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu hatte gemeldet, die Maßnahme stehe im Zusammenhang mit Ermittlungen zu den großen regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013. In einer im Internet verbreiteten Stellungnahme schrieb Dündar am Donnerstag: „Jeder, der im Vordergrund der Gezi-Bewegung stand, muss damit rechnen, aus ...
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