Berlin

China droht nach Treffen von Wong mit Maas mit Konsequenzen

Das Treffen des Hongkonger Aktivisten Wong mit Außenminister Maas hat die Regierung in Peking tief verärgert. Das wird Folgen haben, macht Chinas Botschafter klar. Ein Gespräch in Peking sei formal eine Einbestellung des deutschen Botschafters gewesen.
Bild100-Party
Außenminister Heiko Maas begrüßt Joshua Wong bei dessen Eintreffen zur Bild100-Party in Berlin. Foto: Michael Kappeler
Die chinesische Regierung ist über den Empfang eines führenden Aktivisten der Protestbewegung in Hongkong, Joshua Wong, in Berlin verärgert und droht Deutschland mit Konsequenzen. Der deutsche Botschafter in Peking sei nach dem Zusammentreffen Wongs mit Außenminister Heiko Maas (SPD) formal einbestellt worden, sagte der chinesische Botschafter in Deutschland, Wu Ken, am Mittwoch in Berlin vor Journalisten. „Wir haben unsere tiefe Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht.” Der „Zwischenfall” - gemeint ist das Zusammentreffen von Wong mit Maas und anderen deutschen Politikern - werde ...
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