Peking/Berlin

China lässt Witwe von Nobelpreisträger frei

Acht Jahre stand Liu Xia unter Hausarrest. Ihr Vergehen: Sie liebte Chinas Bürgerrechtler Liu Xiaobo. Der Friedensnobelpreisträger starb vor einem Jahr. Ist ihre Freilassung ein Verdienst der Kanzlerin?
Liu Xia darf ausreisen
Liu Xia, Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, nach ihrer Ankunft auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Sie will sich in Deutschland ärztlich behandeln lassen. Foto: Jörg Carstensen
Nach acht Jahren Hausarrest hat China die Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ausreisen lassen. Die unter Depressionen leidende Liu Xia traf am Abend nach einem Zwischenstopp in Helsinki auf dem Flughafen in Berlin-Tegel ein, wie dpa-Reporter berichteten. Die 57-jährige Künstlerin will sich in Deutschland ärztlich behandeln lassen. Bei ihrer Ankunft wurde sie von Sympathisanten begrüßt, sie selbst sagte nichts und fuhr direkt nach der Landung in Richtung Innenstadt. Die Freilassung der Künstlerin wurde international als „lange überfällige humanitäre Geste” begrüßt. Ihr ...
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