Gütersloh

Deutscher Arbeitsmarkt braucht Zuwanderung aus Nicht-EU

Der deutsche Arbeitsmarkt kommt nicht ohne Zuwanderung aus. Um den Bedarf zu decken, spielen Migranten aus Nicht-EU-Ländern künftig eine zunehmend wichtige Rolle, sagt eine Studie voraus.
Arbeitsmarkt braucht Zuwanderung
Im Jahresdurchschnitt sind laut Studie 114.000 Zugänge aus dem EU-Ausland und 146.000 aus Drittstaaten erforderlich, um den demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfte-Angebots auszugleichen. Foto: Sven Hoppe/Symbol
Ärztemangel, Pflegenotstand, Fachkräfte-Engpässe im Handwerk, tausende Landwirte vor dem Rentenalter: Der deutsche Arbeitsmarkt braucht einer Studie zufolge mittel- und langfristig Jahr für Jahr mindestens 260.000 Zuwanderer. In einer alternden Gesellschaft werde das Angebot an Arbeitskräften ohne Migration bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen - also um fast ein Drittel - massiv schrumpfen. Das prognostiziert eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die am Dienstag in Gütersloh veröffentlicht wurde. Experten sagen dazu: Es wird ein äußerst harter Job, so viele möglichst qualifizierte ...
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