Quito

Ecuadords Staatschef ruft nach neuen Protesten zu Dialog auf

Durch Streichung der Subventionen für Treibstoff-Preise will Ecuadors Regierung den Haushalt sanieren. Doch die Entscheidung trifft auf massiven Widerstand. Nach schweren Zusammenstößen mit mehreren Toten wendet sich nun der Präsident per Fernsehanprache an die Demonstranten.
Proteste in Ecuador
Teilnehmer einer Demonstration fliehen in Quito vor einer Wolke Tränengas. Foto: Juan Diego Montenegro/dpa
Bei neuen Protestmärschen gegen die Erhöhung der Spritpreise in Ecuador ist es am Freitag zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Eine Kundgebung unter Führung der Konföderation Indigener Völker (CONAIE) wurde in der Umgebung des Parlaments in Quito von Sicherheitskräften mit Tränengas beschossen. Nach Angaben des Vorsitzenden der CONAIE, Jaime Vargas, wurden dabei mehrere Demonstranten verletzt. Staatschef Lenín Moreno rief am Freitag in einer kurzen Fernsehansprache die indigenen Völker zu einem direkten Dialog auf. Bei den anhaltenden regierungskritischen Kundgebungen sind bereits mindestens ...
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