Athen

Europawahl führt zu Neuwahlen in Griechenland

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Weil die konservative Opposition am Sonntag haushoch gegen Premier Tsipras gewonnen hat, werden die Griechen schon bald wieder an die Urnen gerufen.
Alexis Tsipras
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will vorgezogene Parlamentswahlen, weil seine linke Regierungspartei Syriza bei der Europawahl schlecht abgeschnitten hat. Foto: Yorgos Karahalis/AP
Die Europawahl ist für Griechenland passé - am Tag danach ging es vor allem um die Neuwahlen, die Ministerpräsident Alexis Tsipras angesichts seiner massiven Wahlniederlage angekündigt hatte. Der konsequente Schritt des linken Premiers nötigte selbst Konservativen und Kritikern Respekt ab. Die Wirtschaft reagierte unverblümt: Im Laufe des Montags stieg der griechische Aktienindex Athex zwischenzeitlich um 6,1 Prozent. Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) gilt als wirtschaftsfreundlich. Sie hatte die linke Syriza von Tsipras bei der Europawahl geschlagen. „Endlich Ende!”, jubelte ...
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