Bayreuth

Fall Peggy: Mordverdächtiger gestand ohne Anwalt

Erst gestand er, nun rudert der 41-Jährige zurück. Und sein Anwalt legt Haftbeschwerde ein. Die Ermittler weisen den Vorwurf zurück, den Mann unfair behandelt zu haben.
Der Verdächtige im Mordfall Peggy (hier ein Gedenkstein  für das Mädchen) rudert zurück: Er will sie nicht getötet und ihre Leiche beseitigt haben. Die Polizei sagt: Er gestand die Beseitigung, ohne einen Anwalt zu verlangen. Foto: David-Wolfgang Ebener, dpa
Der Verteidiger des Mordverdächtigen im Fall Peggy hat  am Donnerstag Beschwerde gegen den Haftbefehl am Amtsgericht Bayreuth  eingereicht. Es gebe keinen Beweis für die Beteiligung seines Mandanten Manuel S. an der Tötung des damals neunjährigen Mädchens Peggy. Geständnis zurückgenommen Überraschend hatte der Anwalt bereits vor einigen Tagen erklärt. Der in U-Haft sitzende Mann habe auch mit der Beseitigung der Leiche des kleinen Mädchens im Jahr 2001 nichts zu tun. Genau das hatte Manuel S. aber in Vernehmungen gestanden, wie Staatsanwaltschaft und Kripo am Freitag in einer ...
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