Modena

„Ich bin kein Monster” - Knox versucht den Befreiungsschlag

Amanda Knox polarisiert noch immer. In Italien hat sie nach einem sensationellen Mordfall zwei Schuld- und zwei Freisprüche hinter sich. Nun kehrt die US-Amerikanerin zurück. Warum tut sie sich das an?
Amanda Knox
Immer wieder kämpft Amanda Knox bei dem Kongress zu Justizirrtümern mit den Tränen. Foto: Antonio Calanni/AP
Amanda Knox atmet tief durch. Immer wieder. Tränen sammeln sich in ihren Augen, sie legt die Stirn in Falten, spitzt die Lippen. Dutzende Kameras dokumentieren jede Regung bei ihrem ersten Auftritt in Italien, wo Knox jahrelang im Mittelpunkt eines Justizdramas stand. Zweimal wurde die heute 31-Jährige des Mordes schuldig gesprochen - und zweimal freigesprochen. Letzteres hat nichts am öffentlichen Interesse an ihrer Person geändert - auch Jahre später nicht. „Ich bleibe eine kontroverse Figur”, sagt Knox am Samstag in Modena selbst. Sie werde immer mit der Tragödie, mit dem Mord an ihrer Freundin ...
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