Berlin

Identitäre Bewegung als rechtsextremistisch eingestuft

Sie klettern auf das Brandenburger Tor oder protestieren auf einem eigens dafür beschafften Schiff im Mittelmeer gegen illegale Migration. Der Verfassungsschutz hält die Identitäre Bewegung nicht für harmlos.
Aufkleber
Aufkleber der rechten Identitären Bewegung auf einem Wahlplakat der SPD in Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow
Nach mehrjähriger Prüfung hat der Verfassungsschutz die Identitäre Bewegung (IB) als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt eingestuft. „Als Frühwarnsystem dürfen wir unser Augenmerk nicht nur auf gewaltorientierte Extremisten legen, sondern müssen auch diejenigen im Blick haben, die verbal zündeln”, erklärte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang. Vom prügelnden, Glatze tragenden Neonazi alter Prägung setzt sich die Identitäre Bewegung bewusst ab. Ihre Aktivisten geben sich bürgerlich, hip und intellektuell. Antisemitismus und der „Hitler-Gruß” ...
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