WÜRZBURG

Im Spessart festgenommener Iraner wird ein Fall für Merkel

Es gibt heftiges Gerangel um den iranischen Diplomaten, der Ende Juni in Unterfranken festgenommenen wurde. Wird er freigelassen oder darf die Justiz ihre Arbeit tun?
Rastanlage wegen Sprengstoffverdachts zeitweise gesperrt
Wegen des Verdachts auf Sprengstoff in einem Auto war die Rastanlage auf der Autobahn 3 bei Aschaffenburg zeitweise gesperrt gewesen. Sprengstoff wurde keiner gefunden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)
Der in Würzburg in Untersuchungshaft sitzende iranische Diplomat Assadollah A. sorgt in Berlin für Wirbel. In einem offenen Brief fordern namhafte Persönlichkeiten der deutschen Politik Kanzlerin Angela Merkel auf, politischen Druck aus dem Iran nicht nachzugeben, den 46-Jährigen freizulassen. Im Spessart festgenommen Gegen den Mann laufen Ermittlungen in Deutschland, Belgien und Frankreich. A., der Mitarbeiter des Geheimdiensts sein soll, war Ende Juni an der Raststätte Spessart festgenommen worden. Er steht unter Verdacht, Drahtzieher eines vereitelten Terroranschlages auf Tausende iranischer ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen