Gütersloh

Jeder Zweite empfindet den Islam als Bedrohung

Vorbehalte gegen den Islam sind hartnäckig und weit verbreitet. Vor allem dort, wo fast keine Muslime leben. Auf Dauer könnte das die Demokratie gefährden, warnt eine Studie.
Islam
Die Studie sieht bei religiöser Toleranz Defizite - vor allem der Islam hat es schwer und wird von vielen negativ wahrgenommen. Foto: Frank Rumpenhorst
Der Islam stößt in Deutschland auf breite Vorbehalte: Jeder zweite nimmt ihn als Bedrohung wahr. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung auf Basis des repräsentativen „Religionsmonitors” hervor. Diese Wahrnehmung sei seit einigen Jahren „relativ stabil verwurzelt”. Auffällig: In Ostdeutschland, wo wenig Muslime leben, ist die Skepsis größer als im Westen. So wollen der Erhebung zufolge 30 Prozent im Osten und 16 Prozent im Westen keine Muslime als Nachbarn. Mit Globalisierung und Zuwanderung habe auch die religiöse Pluralität zugenommen, heißt ...
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