Oslo

Kommentar: Warum Abiy Ahmed ein guter Friedensnobelpreisträger ist

Die meisten hatten mit Greta Thunberg gerechnet. Doch das Komitee verleiht den Preis für die Kernanliegen des äthiopischen Ministerpräsidenten: Frieden und Freiheit.
Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed Foto: Francisco Seco, dpa
Wer fest mit Greta Thunberg gerechnet hatte, mag verwundert sein. Der Friedensnobelpreisträger 2019 heißt Abiy Ahmed – doch die Verleihung an den äthiopischen Ministerpräsidenten ist keine Überraschung. Wer mit so viel Mut, Risiko und in einem so atemberaubenden Tempo Reformen im eigenen Land vorantreibt und Frieden schließt mit dem verfeindeten Nachbarstaat, der musste auf der Kandidatenliste ganz oben stehen. Der Kurs, den Abiy nach Amtsantritt im April 2018 eingeschlagen hat, erinnert an Gorbatschows Perestroika in den 80er Jahren – nur schafft Abiy noch viel schneller Fakten. Vielleicht auch ...
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