MÜNCHEN

Leitartikel: Jede andere Entscheidung wäre eine Verhöhnung gewesen

Die Justiz hat mit der Rechtsextremen Beate Zschäpe nicht kurzen Prozess gemacht – zum Glück. Das Urteil ist auch ein Zeichen, meint unser Redakteur Manfred Schweidler.
NSU-Prozess
Beate Zschäpe neben ihren Verteidigern Mathias Grasel (rechts) und Hermann Borchert. Foto: Foto: Tobias Hase, dpa
Mit der Justiz ist es ein bisschen wie mit den Mühlen Gottes – sie mahlen langsam, dafür aber manchmal trefflich fein. Das gilt gerade im Fall der Rechtsterroristin Beate Zschäpe, die jetzt nach fünf Jahren zu „lebenslänglich“ verurteilt wurde. Die Suche nach der Wahrheit war mühselig und schleppend. Es war viel Zeit und Geduld nötig und ein fester Glaube an die Justiz, um diesen Marathon-Prozess mit 438 Prozesstagen und rund 500 Zeugen bis zum Ende durchzuhalten. Hintergrund: So ging der Prozess um Zschäpe aus Feature: Die Richter glaubten Beate Zschäpe kein Wort Liveblog: ...
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