Berlin

Maaßen begründet Chemnitz-Äußerung: Sorge vor Desinformation

Verfassungsschutz-Präsident Maaßen muss sich nach seinen umstrittenen Worten zu den fremdenfeindlichen Vorgängen in Chemnitz im Bundestag erklären. Ob sein Bericht den Abgeordneten reicht?
Nach der Sitzung
Seehofer stellt sich trotz der umstrittenen Aussagen von Maaßen zu den Ereignissen in Chemnitz hinter den Verfassungsschutzpräsidenten. Foto: Bernd von Jutrczenka
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen trotz dessen umstrittener Aussagen zu den Ereignissen in Chemnitz im Amt belassen. Seehofer sagte nach der Sitzung in Berlin, er habe „dem Innenausschuss mitgeteilt, dass ich aufgrund seiner Darstellung, des Berichts und der Diskussion für personelle Konsequenzen keinen Anlass sehe”. „Er hat auch zum Ausdruck gebracht ein Bedauern, dass manches eben anders in der Öffentlichkeit aufgefasst wurde und diskutiert wurde als von ihm beabsichtigt. Und ich begrüße dieses Bedauern”, sagte Seehofer weiter. ...