Mannheim/Stuttgart

Merkel-Kritiker in der Union planen „konservatives Manifest”

Konservative in der Union fordern eine Rückkehr zum „Markenkern”. Die Gruppierung Werte-Union will an diesem Samstag dazu ein kritisches Strategiepapier vorlegen. Kann es Kompromisse gefährden?
Alexander Mitsch
Alexander Mitsch ist Vorsitzender des neu gegründeten Verbands Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union (FKA), in der Kurzform auch als WerteUnion bekannt. Foto: Uli Deck Foto: dpa
Mit einem „Konservativen Manifest” wollen unionsinterne Kritiker von Bundeskanzlerin Angela Merkel verstärkt auf eine Abkehr vom CDU-Kurs der Mitte dringen. Die Werte-Union wolle das Strategiepapier an diesem Samstag verabschieden, sagte der Vorsitzende der Gruppierung, Alexander Mitsch, der Deutschen Presse-Agentur in Mannheim. In dem Entwurf heißt es unter anderem, die doppelte Staatsbürgerschaft müsse abgeschafft und die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Zudem wird in dem Manifest betont, das Ehe und Familie und das Leitbild Vater-Mutter-Kinder die wichtigsten Grundlagen der Gesellschaft ...
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