HALLE

Nach Schüssen in Halle: Experte spricht von "neuem Täter-Typus"

Was Terrorforscher Peter Neumann über die rechte Szene sagt.
Kundgebung in Halle
Teilnehmer der Demonstration des Bündnisses „Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage” versammeln sich auf dem Marktplatz der Stadt. Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Vier Motive nennt der Rechtsextremist Stephan B. in seinem bizarr wirkenden Bekennerschreiben, das der 27-Jährige auf rechtsextremistischen Foren vor der Tat verbreitet hat. „So viele Nicht-Weiße, bevorzugt Juden zu töten“, die Moral unterdrückter Weißer zu stärken und dabei nicht zu sterben, heißt es in dem in ziemlich makellosem Englisch verfassten Papier. Doch als ersten Punkt nennt der Terrorist den Praxistest von „improvisierten Waffen“. So nennt man vor allem in rechtsradikalen Kreisen den Selbstbau von Schusswaffen bis zum Sturmgewehr. Stephan B. benutzte bei seinem ...
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