Gütersloh

Sozialstaat braucht mehr als Geburten- und Zuwandererplus

Deutschland steht vor einem Kraftakt: Wie lässt sich die demografische Alterung mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme bewältigen? Ein Anstieg bei Geburten und Zuwanderung reicht längst nicht aus, sagt eine Studie. Das Fazit dürfte manchen nicht gefallen.
Studie zu demografischer Alterung
Immer mehr Alte, zu wenige Junge: Die Autoren der Studie erwarten, dass die Ausgaben der sozialen Sicherungssysteme besorgniserregend in die Höhe schießen werden. Foto: Oliver Berg
Mehr Geburten und Zuwanderung reichen einer Studie zufolge nicht aus, um die Negativfolgen der demografischen Alterung für die soziale Sicherung in Deutschland aufzufangen. „Selbst deutlich höhere Zuwanderungs- und Geburtenzahlen allein können die bevorstehenden Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme kaum beeinflussen”, heißt es in einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Nötig sei ein Maßnahmen-Mix. Mehr Menschen im „fortgeschrittenen Alter” sollten erwerbstätig sein, ermöglicht auch durch eine „dynamische Altersgrenze”. Die Regelaltersgrenze könne - ...
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