München

Spannung vor Macron-Rede bei Münchner Sicherheitskonferenz

Emmanuel Macron
Emmanuel Macron am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: Sven Hoppe/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat davor gewarnt, dass das Scheitern des deutsch-französischen Tandems in der EU ein „historischer Fehler” wäre.

Nach Finanz- und Migrationskrise hätten viele Menschen den Glauben an die Demokratie verloren, sagte der 42-Jährige bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Die EU - und auch das deutsch-französische Tandem - müsse Antworten darauf geben, wie die Perspektive in 20 oder 30 Jahren sei. Nachdem es auf seine Vorschläge der vergangenen Jahre häufig keine Antwort aus Berlin gegeben habe, sei er nicht frustriert, aber ungeduldig.

Konkret sagte Macron, dass Europa etwa beim Klimaschutz, bei der Entwicklung des neuen Mobilfunkstandards 5G oder von Künstlicher Intelligenz souveräne Antworten finden müsse. Diese Themen könne Europa seit Jahren nicht bewältigen. Die neue EU-Führung um Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratschef Charles Michel eröffne jedoch neue Möglichkeiten.

Neben Macron werden auch Bundesverteidigungsministern Annegret Kramp-Karrenbauer sowie etliche internationale Spitzenpolitiker auf den Münchner Bühnen erwartet.

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