Berlin

Wehrbeauftragter und US-Botschafter kritisieren Wehretat

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll 2020 weniger Geld für die Bundeswehr bekommen als von ihr gewünscht. Das Zwei-Prozent-Ziel der Nato rückt in die Ferne.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Soll 2020 weniger Geld für die Bundeswehr bekommen als von ihr gewünscht: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Foto. Kay Nietfeld Foto: Kay Nietfeld
Die große Koalition hat im kommenden Jahr voraussichtlich einen deutlich kleineren finanziellen Spielraum als zuletzt. Das wird sich auch auf den Wehretat auswirken. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll laut den Haushalts-Eckwerten ein kleineres Plus bekommen als gewünscht. Sowohl der Wehrbeauftragte des Bundestags als auch der US-Botschafter in Berlin kritisieren das. Die in den Eckwerten vorgesehenen Mittel reichten nicht für eine „Vollausstattung der Bundeswehr” aus, sagte der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels der Deutschen Presse-Agentur. Das in der Koalition vereinbarte ...
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