Washington (dpa)

Zeitung: Kaspersky-Software spielte Rolle bei NSA-Datenklau

Die NSA wird gefürchtet für ihre Überwachung - doch der Abhördienst kann seine eigenen Geheimnisse schlecht schützen. Vom Computer eines externen Mitarbeiters sollen wertvolle Cyberwaffen nach Russland gelangt sein. Der Virenjäger Kaspersky gerät mit ins Kreuzfeuer.
Kaspersky
Die Zentrale des IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky in Moskau. Foto: Pavel Golovkin
Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky gerät in den USA stärker unter Druck nach einen Medienbericht, wonach ihre Software eine Rolle beim Diebstahl von Angriffswerkzeugen der NSA durch mutmaßlich russische Hacker gespielt habe. Nach Erkenntnissen amerikanischer Ermittler wurden die Informationen 2015 bei einem externen Mitarbeiter des US-Abhördienstes entwendet, der sie heimlich auf seinen privaten PC übertragen hatte, schrieb das „Wall Street Journal”. Geheimdienste wie die NSA setzen zum Teil auf Schadsoftware, um in fremde Computer reinzukommen - technisch funktionieren die Programme ...
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