Brüssel/Berlin

Zentralrat der Juden sieht Religionsfreiheit unter Beschuss

Das sogenannte Schächten sorgt seit Jahren für Diskussionen. In Teilen Belgiens kommt nun ein Gesetz, dass das Schlachten ohne Betäubung verbietet. Einige sehen darin ein verheerendes Signal.
Protest gegen Schächten
Verkleidete Aktivisten protestieren vor dem Kanzleramt gegen das betäubungslose Schächten (Archivbild). Foto: Michael Hanschke
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sieht mit Blick auf ein neues Gesetz in Belgien die Religionsfreiheit in ganz Europa bedroht. „Das Verbot des betäubungslosen Schächtens, das nun auch in der Wallonie in Kraft tritt, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Religionsfreiheit europaweit unter Beschuss ist”, sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Er hoffe, dass der Europäische Gerichtshof das Verbot aufhebe und die Religionsfreiheit in seinem Urteil „angemessen berücksichtigt”. Das neue Gesetz tritt kommende Woche Sonntag (1. ...
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