Afghanistan: Großteil der Ortskräfte will nach Deutschland

Afghanische Ortskräfte       -  Ein Bundeswehrsoldat (l) und ein Dolmetscher (r) sprechen nahe Kundus mit einem Mann (Archivbild).
Foto: Maurizio Gambarini/dpa | Ein Bundeswehrsoldat (l) und ein Dolmetscher (r) sprechen nahe Kundus mit einem Mann (Archivbild).

Mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan will die große Mehrheit der einheimischen Mitarbeiter Schutz in Deutschland. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben inzwischen mehr als 450 der sogenannten Ortskräfte, die aktuell oder in den vergangenen beiden Jahren in Afghanistan bei der Bundeswehr beschäftigt waren, einen entsprechenden Antrag gestellt. Das sind mehr als 80 Prozent der Menschen in dieser Gruppe. Dazu kommen meist noch Familienangehörige, nach früheren Erfahrungen insgesamt etwa 2000 Menschen. Darüber hinaus gibt es etwa 300 Anträge von Afghanen, die in früherer Zeit als Helfer ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung