Airlines haften bei umgekipptem Kaffee im Flugzeug

EuGH in Luxemburg       -  Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hat sich festgelegt: Verbrennungen durch im Flugzeug umgekippten Kaffee fallen unter Verletzungen durch ein an Bord plötzlich eintretendes Ereignis, das der Fluggast nicht verursacht hat.
Foto: Arne Immanuel Bänsch | Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hat sich festgelegt: Verbrennungen durch im Flugzeug umgekippten Kaffee fallen unter Verletzungen durch ein an Bord plötzlich eintretendes Ereignis, das der Fluggast nicht verursacht hat.

Ein Becher Kaffee schwappt während eines Fluges über und ergießt sich über Arme oder Beine. Was aber, wenn der Kaffee heiß ist und der Passagier Verbrennungen erleidet? Nach Einschätzung eines wichtigen EU-Gutachters können Betroffene dann von der Airline Schadenersatz verlangen. Bei Verletzungen durch jedes an Bord oder beim Ein- und Aussteigen plötzlich eintretende Ereignis, das der Fluggast nicht selbst verursacht habe, könne die Fluglinie haftbar gemacht werden, erklärte der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Henrik Saugmandsgaard Øe, am Donnerstag in Luxemburg (Rechtssache C-532/18). Seine ...

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