Amnesty kritisiert Gewalt gegen Demonstranten in Kolumbien

Migration in Richtung USA - Kolumbien       -  Migranten warten inmitten der Corona-Pandemie auf ein Boot, das sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama bringen soll.
Foto: Ivan Valencia/AP/dpa | Migranten warten inmitten der Corona-Pandemie auf ein Boot, das sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama bringen soll.

Rund drei Monate nach Beginn der Proteste in Kolumbien hat Amnesty International der Regierung des südamerikanischen Landes rechtswidrige Praktiken gegen Demonstranten vorgeworfen. Die dokumentierten Fälle stünden für Hunderte von weiteren Berichten und zeigten das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte im ganzen Land, hieß es in einem Bericht, den die Menschenrechtsorganisation am Freitag veröffentlichte. Er basiert auf 500 Mitschnitten und anderem Material und geht auf drei Fälle von Menschenrechtsverletzungen in Cali, dem Epizentrum der Proteste, ein.

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