Amnesty kritisiert Gewalt griechischer Grenzer

Flüchtlinge       -  Basierend auf Zeugenaussagen geht Amnesty davon aus, dass im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei allein zwischen Juni und Dezember 2020 mindestens 1000 Migranten von „rechtswidrigen Operationen” betroffen waren.
Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa | Basierend auf Zeugenaussagen geht Amnesty davon aus, dass im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei allein zwischen Juni und Dezember 2020 mindestens 1000 Migranten von „rechtswidrigen Operationen” betroffen waren.

Amnesty International wirft Griechenland im Umgang mit Migranten und Flüchtlingen rechtswidrige Operationen vor. Neue Untersuchungen zeigten, dass Menschenrechtsverletzungen in der griechischen Flüchtlingspolitik zu einer fest verankerten Praxis geworden seien, heißt es in einem Bericht der Organisation. Demnach hat es System, dass Schutzsuchende illegal in Richtung Türkei zurückgedrängt werden. Auch käme häufig Gewalt zum Einsatz. Die griechische Regierung bestreitet, illegale Zurückweisungen von Migranten (so genannte Pushbacks) durchzuführen.

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