Arme Staaten ziehen bittere Klima-Bilanz: „Nichts erreicht”

Hilfeschrei       -  Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, damals Präsident der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung im Jahr 2009.
Foto: epa | Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, damals Präsident der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung im Jahr 2009.

Zum Ende der UN-Klimakonferenz haben Politiker aus armen und vom Klimawandel bedrohten Staaten eine vernichtende Bilanz der seit einem Vierteljahrhundert laufenden Verhandlungen gezogen. „Nichts haben wir erreicht”, sagte der Ex-Präsident des vom Versinken bedrohten Inselstaats der Malediven, Mohamed Nasheed, im polnischen Kattowitz (Katowice). Der Kohlendioxidausstoß, der die Erderwärmung verursacht, steige und steige. „Und wir reden, reden und reden.” Der Gipfel der fast 196 Staaten und der EU soll an diesem Freitag enden. Auch nach elf Tagen waren zentrale Streitpunkte ungelöst. ...

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