Aufbauen oder gehen? - Zwei Wochen nach der Flut im Ahrtal

Flutkatastrophe       -  „Bedeutendstes Foto im ganzen Leben”: Wenige Stunden nach der verheerenden Flutwelle sitzt Daniel Schmitz am Morgen des 15. Juli inmitten eines Trümmerfeldes vor seinem Haus.
Foto: Boris Roessler/dpa | „Bedeutendstes Foto im ganzen Leben”: Wenige Stunden nach der verheerenden Flutwelle sitzt Daniel Schmitz am Morgen des 15. Juli inmitten eines Trümmerfeldes vor seinem Haus.

Als Manuela Göken am Tag nach der verheerenden Flutwelle im Ahrtal das dpa-Foto eines Mannes auf einem Wassertank im Internet entdeckt, traut sie zunächst ihren Augen nicht. Es ist ihr Mann - Daniel Schmitz - im überfluteten Insul vor Trümmern der Katastrophe. „Das war das allerallererste Lebenszeichen, das ich von ihm hatte”, erzählt die Gastronomin zwei Wochen später unter Tränen vor ihrem beschädigten Haus. Telefon, Handy, Internet und die Zufahrtswege zu dem Dorf an der Ahr waren nach der Flutwelle zerstört. „Das ist das bedeutendste Foto in meinem ganzen Leben”, sagt Göken.

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