Ausbildungsduldung wird vor allem von Afghanen genutzt

Maler-Ausbildung       -  Der aus Afghanistan geflohene Najibullah Alizadah arbeitet auf einer Baustelle auf dem Gelände der Universität. Der aus der Nähe von Kabul stammende Mann absolvierte eine Maler-Ausbildung bei einem mittelständischen deutschen Betrieb.
Foto: Boris Roessler/dpa | Der aus Afghanistan geflohene Najibullah Alizadah arbeitet auf einer Baustelle auf dem Gelände der Universität. Der aus der Nähe von Kabul stammende Mann absolvierte eine Maler-Ausbildung bei einem mittelständischen deutschen Betrieb.

Vor allem Menschen aus Afghanistan machen von der Möglichkeit Gebrauch, sich nach einer Ablehnung im Asylverfahren über eine Ausbildung eine Bleibeperspektive in Deutschland zu sichern. Das Ganze ist aber kein Massenphänomen, wie ein Blick ins Ausländerzentralregister zeigt. Das Bundesinnenministerium teilte auf Anfrage mit, dort seien Ende Mai bundesweit 8001 Ausländer registriert gewesen, die eine sogenannte Ausbildungsduldung hatten. Mehr als 2000 dieser Auszubildenden stammten laut Ministerium aus Afghanistan. An zweiter Stelle folgten Gambia und der Irak mit jeweils über 500 Ausbildungsduldungen.

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