Brüssel

Frau in Brüssel vor einfahrende U-Bahn gestoßen

Brüssel       -  Der Schauplatz des Verbrechens: die U-Bahn-Station „Rogier” in Brüssel.
Foto: Hatim Kaghat/BELGA/dpa | Der Schauplatz des Verbrechens: die U-Bahn-Station „Rogier” in Brüssel.

Eine Frau ist nach Angaben des zuständigen Verkehrsbetriebs von einem jungen Mann in Brüssel vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen worden.

Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, wurde ein Tatverdächtiger kurz nach der Tat am Freitagabend festgenommen und Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt. Er soll der Frau absichtlich einen Stoß in den Rücken gegeben haben, als sich eine U-Bahn näherte.

Der U-Bahn-Fahrer hat den Angaben zufolge eine Notbremsung eingeleitet und das Opfer nicht erfasst. Eine Sprecherin des Verkehrsbetriebs bestätigte, dass die Frau schnell wieder auf den Bahnsteig gezogen worden sei. Fahrer wie Opfer standen Angaben von Freitagabend zufolge unter Schock.

Wie die Tageszeitung „Dernière Heure/Les Sports” berichtet, wurde ein Video im Internet verbreitet, das die Tat zeigen soll. Es sind augenscheinlich Aufnahmen einer Überwachungskamera, die von einem Bildschirm abgefilmt wurden.

Den Berichten zufolge ereigneten sich die Szenen gegen 19.45 Uhr in einer Metro-Station im Herzen der Innenstadt. Der Verkehr sei im betroffenen Bereich bis 20.15 Uhr eingestellt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

© dpa-infocom, dpa:220115-99-716257/5

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