Blutiger Herbst in Afghanistan trotz Friedensgesprächen

Bombenanschlag       -  Sicherheitspersonal inspiziert im Dezember 2020 den Ort eines Bombenanschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul.
Foto: Rahmat Gul/AP/dpa | Sicherheitspersonal inspiziert im Dezember 2020 den Ort eines Bombenanschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul.

Trotz der Aufnahme von Friedensgesprächen ist der Afghanistankonflikt im Herbst 2020 eskaliert. Seit Beginn ihrer Aufzeichnungen registrierte die UN-Mission (Unama) keinen blutigeren November für Zivilisten im Land als jenen des Jahres 2020, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. „2020 hätte das Jahr des Friedens in Afghanistan werden können. Stattdessen starben Tausende afghanische Zivilisten durch den Konflikt”, sagte Deborah Lyons, Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Afghanistan. Insgesamt sei die Zahl ziviler Opfer 2020 ...

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