Brasiliens Ex-Präsident Lula soll zwölf Jahre ins Gefängnis

Einer der einst beliebtesten Politiker der Welt muss wohl lange hinter Gitter. Ein Korruptionsurteil gegen Brasiliens Ex-Präsidenten Lula fällt hart aus - damit könnte er auch nicht wieder Präsident werden.
Luiz Inacio Lula da Silva       -  Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva grüßt seine Anhänger nach seiner Aussage im Korruptionsprozess, neben ihm Gleisi Hoffmann, Vorsitzende der linken Arbeiterpartei (PT). 
Foto: Denis Ferreira | Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva grüßt seine Anhänger nach seiner Aussage im Korruptionsprozess, neben ihm Gleisi Hoffmann, Vorsitzende der linken Arbeiterpartei (PT). 

Der langjährige Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva (72), soll wegen Korruption und Geldwäsche für zwölf Jahre und einen Monat ins Gefängnis. Das entschied ein Berufungsgericht Porto Alegre und erhöhte damit sogar noch die Strafe der ersten Instanz. Damit könnte Lula wohl auch nicht wie geplant im Oktober erneut für das Präsidentenamt kandidieren. Die Entscheidung fiel mit 3:0 Stimmen einstimmig. In erster Instanz war Lula im Juli zu neuneinhalb Jahren verurteilt worden. Er bleibt vorerst noch auf freien Fuß und könnte versuchen, am Obersten Gerichtshof eine Revision zu erwirken. Aber ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung