Chance auf Rettung des INF-Vertrags schwindet

Jens Stoltenberg       -  Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht auf dem Nato-Russland-Treffen in Brüssel.
Foto: Virginia Mayo/AP | Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht auf dem Nato-Russland-Treffen in Brüssel.

Die Nato sieht keinerlei Anzeichen für ein Einlenken Russlands im Streit über den wichtigen Abrüstungsvertrag INF. „Die Wahrscheinlichkeit, den Vertrag zu retten, schwindet von Tag zu Tag”, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einem Nato-Russland-Treffen. Bis zum 2. August werde man dennoch weiter an Moskau appellieren. An diesem Tag läuft die sechsmonatige Kündigungsfrist für den Vertrag aus. Sollte er tatsächlich enden, werde das Konsequenzen haben, sagte Stoltenberg. Der INF-Vertrag aus dem Jahr 1987 gilt als eines der bedeutendsten Abrüstungsabkommen der USA mit Russland. Er verbietet ...

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