Deutsche sind bei Flüchtlingsaufnahme gespalten

Protest gegen Flüchtlingsaufnahme       -  „Grenzen dicht”, „Schnauze voll” und „Faxen dicke”: Menschen in Deutschland demonstrieren gegen die Aufnahme von Flüchtlingen.
Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa | „Grenzen dicht”, „Schnauze voll” und „Faxen dicke”: Menschen in Deutschland demonstrieren gegen die Aufnahme von Flüchtlingen.

Wer sich als Politiker für oder gegen eine großzügige Aufnahme afghanischer Flüchtlinge stellt, muss in jedem Fall mit Gegenwind rechnen. Denn eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zeigt: In dieser Frage ist die deutsche Bevölkerung gespalten. 46 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov sprachen sich in der vergangenen Woche gegen die Aufnahme einer größeren Zahl afghanischer Flüchtlinge in Deutschland aus. Insgesamt 47 Prozent der Befragten plädierten dafür, einer größeren Zahl von Menschen aus Afghanistan in Deutschland Schutz zu gewähren.

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