Frauen mit erfundenen Behördenanweisungen zum Sex gezwungen?

Prozess gegen Mann wegen Vergewaltigung       -  Der Angeklagte aus Bhutan soll aus Nepal stammenden Frauen vorgetäuscht haben, die deutschen Behörden verlangten Nachweise über vollzogenen Geschlechtsverkehr, um zu beweisen, dass sie keine Scheinehe eingegangen seien.
Foto: Matthias Balk/dpa | Der Angeklagte aus Bhutan soll aus Nepal stammenden Frauen vorgetäuscht haben, die deutschen Behörden verlangten Nachweise über vollzogenen Geschlechtsverkehr, um zu beweisen, dass sie keine Scheinehe eingegangen seien.

Im Münchner Prozess um erzwungenen Sex mit erfundenen Behördenanweisungen hat der Angeklagte die Vorwürfe am Dienstag zurückgewiesen. Er habe eine „Beziehung in Form einer Affäre” mit den beiden Frauen gehabt, sagte er zum Auftakt vor dem Landgericht München I. Gewaltsame Übergriffe und die Vorwürfe der Anklage bestritt er „vollumfänglich”. Wie die Frauen zu ihren Vorwürfen kommen, könne er sich nicht erklären.

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