München

Großveranstaltungen: Bayern macht keine klaren Vorgaben

200, 500, über 1000 Teilnehmer? Wann ist mit Blick auf das Corona-Verbot von einer "Großveranstaltung" zu sprechen? Bayern will sich nicht festlegen. Das sorgt für Kritik.
In diesem Jahr auch ohne konkrete Corona-Obergrenze als Groß-Ereignis undenkbar: Das Kiliani-Volksfest in Würzburg (Archivbild von 2019) mit rund 800 000 Besuchern.
In diesem Jahr auch ohne konkrete Corona-Obergrenze als Groß-Ereignis undenkbar: Das Kiliani-Volksfest in Würzburg (Archivbild von 2019) mit rund 800 000 Besuchern. Foto: Daniel Peter
Was sind eigentlich "Großveranstaltungen", wie sie bundesweit wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens Ende Oktober untersagt sind? Wieviele Menschen dürfen zusammenkommen? Während andere Bundesländer Obergrenzen nennen, will Bayern keine konkreten Vorgaben machen. Die Entscheidung liegt damit weiterhin bei den einzelnen Kreisbehörden. Die Grünen im Landtag scheiterten am Mittwoch mit einem Dringlichkeitsantrag im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Sie hatten "Leitplanken" für die Landratsämter und Rathäuser gefordert – und mehr Klarheit und Planungssicherheit für die Veranstalter.
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