Athen

Jeder dritte Grieche ist von Armut bedroht

Armut in Athen       -  Ein Obdachloser hat sich vor der Bank von Griechenland in Athen zum Schlafen gelegt.
Foto: Angelos Tzortzinis | Ein Obdachloser hat sich vor der Bank von Griechenland in Athen zum Schlafen gelegt.

Das Land liege damit in derselben Ländergruppe wie Bulgarien und Rumänien, berichtete am Samstag die griechische Tageszeitung „Kathimerini” unter Berufung auf aktuelle Zahlen des griechischen Statistischen Amtes. Zum Vergleich: In Deutschland war im selben Jahr laut Statistischem Bundesamt fast jeder Fünfte von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht (19 Prozent).

Der Wert für Griechenland habe sich jedoch verbessert, heißt es bei den Statistikern. So lag er im Jahr 2016 noch bei 34,8 Prozent.

Laut EU-Definition ist ein Mensch armutsgefährdet, wenn er über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung verfügt. Zu den Indikatoren gehören unter anderem Rückstände bei Miete, Strom und anderen Rechnungen, aber auch die Möglichkeit, sich jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu leisten oder auch einmal im Jahr eine Woche Urlaub weg von zu Hause zu machen.

Themen & Autoren / Autorinnen
dpa
Armut
Armutsgefährdung
Soziale Ausgrenzung
Statistisches Bundesamt
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (3)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!